Kreiswohnungsverband Rhein-Pfalz
Für die Bevölkerung des Rhein-Pfalz-Kreises schaffen und erhalten wir bezahlbaren Wohnraum. Dabei handeln wir nach klaren sozialen Grundsätzen, wirtschaftlich verantwortungsvoll und mit Blick auf die Zukunft.
Unser Anspruch ist es, Wohnraum zu bieten, der bedarfsgerecht, zeitgemäß und ökologisch verantwortbar ist – sowohl im Neubau als auch in der Modernisierung unseres Bestands.

Wer wir sind
Der Kreiswohnungsverband (KWV) ist Ihr kommunal verbundenes Wohnungsunternehmen im Rhein-Pfalz-Kreis.
Seit unserer Gründung am 01. November 1920 setzen wir uns dafür ein, Menschen in unserer Region sicheren, bezahlbaren und verantwortungsvoll verwalteten Wohnraum zu bieten.
Heute betreuen wir einen umfangreichen Bestand und gestalten die Wohnraumversorgung im Kreis aktiv mit:
Als öffentliches Wohnungsunternehmen arbeiten wir eng mit unseren mittlerweile 25 kommunalen Partnern zusammen. Gemeinsam schaffen wir Wohnraum, der den Bedürfnissen der Menschen entspricht – sozial, nachhaltig und zukunftsorientiert.
Unser Auftrag ist klar: Wir sorgen dafür, dass Wohnen im Rhein‑Pfalz‑Kreis sicher, bezahlbar und lebenswert bleibt.
ca. 1.680
Wohneinheiten im Rhein-Pfalz-Kreis
ca. 940
Garagen und Stellplätze
20
engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
rund 50 Mio. €
Bilanzsumme
Chronik des Kreiswohnungsverbandes
In den Jahren des Ersten Weltkriegs unterblieb jegliche Bautätigkeit und viele vorhandene Wohnungen konnten nicht mehr instandgesetzt werden, so dass ein Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage entstand. Das Reich und die Länder mussten die Bauvorhaben fördern und schufen unter anderem die Möglichkeit, Wohnungsverbände öffentlichen Rechts zu gründen, um die Wohnungsnot zu lindern.
Auf Grund der Reichskanzlerbekanntmachung vom 07.11.1918 entstand so der damalige Bezirkswohnungsverband, welcher am 01.11.1920 ins Leben gerufen wurde.
Da die private und auch genossenschaftliche Bautätigkeit wegen fehlender Finanzmittel ins Stocken geriet, beschloss der Vorstand, nicht fertiggestellte Häuser mit allen Rechten und Pflichten zu übernehmen. So entstanden bis 1927 ganze 87 Häuser mit insgesamt 141 Wohnungen.
Da der KWV jedoch noch kein Interesse daran hatte, einen eigenen Bestand aufzubauen, wurden die Häuser wieder verkauft oder an die Gemeinden abgegeben.
Der Kreiswohnungsverband wird offiziell als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen anerkannt.
Der Kreiswohnungsverband den wir heute kennen, hatte seine Geburtsstunde nach Ende des 2. Weltkrieges. Der Bedarf nach Wohnraum war zu dieser Zeit so groß, dass es nicht mehr reichte, lediglich andere Bauvorhaben zu unterstützen. Man entschied sich, selbst Hand anzulegen, und begann damit, einen eigenen Wohnungsbestand aufzubauen.
Wenige Jahre nach Beginn seiner Bautätigkeit, hatte der Kreiswohnungsverband bereits
einen Bestand von 48 Mietwohnungen. Die Bilanzsumme betrug zu diesem Zeitpunkt 2,3 Mio. DM.
Der Kreiswohnungsverband feierte sein 50-jähriges Bestehen. Da die Anzahl der eigenen Wohnungen in den Jahren davor kontinuierlich anstieg, freute sich der KWV im Jahr 1970 über ein geschaffenes Bauvolumen von 718 Wohnungen.
In den achtziger Jahren gewinnt die Sanierung und Modernisierung älterer Bausubstanzen zunehmend an Bedeutung. Dabei rückt die Werterhaltung von Gebäuden die nach dem Krieg entstanden sind verstärkt in den Vordergrund. Allein 1986/1987 wurden rund 1,8 Mio. DM für Instandhaltungsarbeiten investiert.
An seinem 75-jährigem Jubiläum blickt der Kreiswohnungsverband auf eine starke Bautätigkeit zurück. Der Bestand fasste zu diesem Zeitpunkt 1.198 Mietwohnungen. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf rund 75 Mio. DM.
Nach den Jahren in denen alle finanziellen Mittel für die Instandhaltung und Modernisierung des Bestandes benötigt wurden, nimmt der KWV wieder seine Neubautätigkeit auf.
Der Kreiswohnungsverband als einziges öffentliches Wohnungsbauunternehmen auf Kreisebene in Rheinland-Pfalz begeht im November 2020 sein 100-jähriges Jubiläum. Diese Jahrhundertfeier konnte auf Grund der zu diesem Zeitpunkt geltenden Einschränkungen nur im kleinen Rahmen mit einer Einladung zum Spatenstich der Neubauten in Limburgerhof begangen werden. Im Jubiläumsjahr verwaltet der KWV 1.340 Wohnungen im eigenen Bestand, die Bilanzsumme ist im Lauf der Jahre auf fast 52 Mio. Euro angewachsen.
Die Ortsgemeinden Heßheim, Großniedesheim und Heuchelheim treten dem Kreiswohnungsverband bei.
Mit den bisherigen Mitgliedern Altrip, Beindersheim, Birkenheide, Bobenheim-Roxheim, Böhl-Iggelheim, Dannstadt-Schauernheim, Dudenhofen, Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen für Ortsgemeinde Hanhofen, Fußgönheim, Harthausen, Hochdorf-Assenheim, Lambsheim, Limburgerhof, Maxdorf, Mutterstadt, Neuhofen, Otterstadt, Rödersheim-Gronau, Römerberg, Waldsee, Stadt Schifferstadt und dem Rhein-Pfalz-Kreis besteht der KWV nun aus 25 Partnern.
Der Kreiswohnungsverband Rhein‑Pfalz startet sein größtes Neubauvorhaben der letzten Jahre: Ein neues Wohnquartier mit zwei Mietwohngebäuden und dem besonderen Projekt „Tagwerk und Wohnen“. In zwei Gebäuden entstehen insgesamt 24 Wohnungen mit rund 1.700 m² Wohnfläche – barrierefrei, teilweise rollstuhlgerecht und mit großzügigen Terrassen oder Balkonen. Das dritte Gebäude kombiniert eine Werkstätte mit zwei Wohngruppen für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Je vier Bewohner leben in kleinen Gruppen und erhalten eine wohnortnahe Tagesstruktur. Die Integration in das Wohnquartier fördert Begegnung und Teilhabe im dörflichen Umfeld.
Leitbild des Kreiswohnungsverbandes
01
Aufgabe des Kreiswohnungsverbandes ist es, Menschen, insbesondere aus dem Landkreis, bezahlbare Mietwohnungen nach den Grundsätzen seiner sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung zur Verfügung zu stellen.
02
Das Unternehmen unterhält und errichtet im Rahmen seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hierzu quantitativ und qualitativ bedarfsgerechte Mietwohnungen und berücksichtigt dabei ökologische Anforderungen. Die Betriebsführung hat stets wirtschaftlich, auf Dauer angelegt und zeitgemäß zu erfolgen.
03
Die Verwaltung der Wohnungen der Kommunen soll als Nebenaufgabe des Unternehmens möglichst nach gleichen Grundsätzen erfolgen.
Kontakt
Für persönliche Vorsprachen bitten wir Sie, vorab einen Termin mit Ihrer zuständigen Sachbearbeitung zu vereinbaren.
Sie erreichen uns telefonisch unter:
Telefon: 0621/688657–0
Telefonische Sprechzeiten:
Montag–Donnerstag: 09:00–12:00 Uhr
Donnerstag: 14:00–16:00 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten kontaktieren Sie uns bitte per E‑Mail. In technischen Notfällen stehen Ihnen unsere Notfallnummern zur Verfügung.
Bewerbungen
Bitte senden Sie ausgefüllte Bewerberbögen mit Ihrer Telefonnummer per E‑Mail an bewerbungen@kwv-rp.de. Nach Durchsicht melden wir uns bei Ihnen.
